




"Es muss Orte geben, an denen Trends gesetzt werden, nur so können wir die Folgen des Klimawandels bewältigen."
Prof. Carlo Jäger,
Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung
Der gemeinnützige KRABAT e.V. hat mit seinen Partnern Lausitzer Erzeugungs- und Verwertungsgemeinschaft nachwachsender Rohstoffe e.V. (LEVG), Nebelschütz und Marketinggesellschaft Oberlausitz-Niederschlesien mbH (MGO), Bautzen im Rahmen des von der Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe (FNR) geführten Bundeswettbewerbs Bioenergie-Regionen ein Regionalentwicklungskonzept Bioenergie (REK Bioenergie) für die zweisprachige Oberlausitzer Heide- und Teichlandschaft (OHTL) erstellt und errichtet ein Regional- und Netzwerkmanagement Bioenergie zur professionellen Vernetzung der regionalen Akteure und Organisation der überregionalen Zusammenarbeit mit den Partnerregionen und den internationalen Partnergemeinden.
Ziel der Arbeit des Netzwerks Bioenergie ist die Entwicklung und Etablierung regionaler Wertschöpfungsketten biogener Rohstoffe bzw. Biomasse zugunsten wirtschaftsstruktureller wie nachhaltiger Regionalentwicklung.
Agroenergie, Biogas, Biomethan, Naturstrom, Biowärme etc. werden - auch wegen der guten politischen Rahmensetzungen des EEG - den Grad der regionalen Eigenversorgung aus eigenen erneuerbaren Energieträgern in den kommenden Jahren deutlich erhöhen. Die ausgewogene Entwicklung von Radibor mit seinen 24 Ortsteilen zur Bioenergiegemeinde ist dabei ebenso wie die Energieträgerumstellung und Errichtung eines Nahwärmenetzes in Crostwitz als Initialzündung für eine anschließend mögliche Entwicklung zum Bioenergiedorf ein beispielhaftes und zentrales Projekt des genannten Regionalentwicklungskonzepts Bioenergie.
Der Landkreis Bautzen und seine Wirtschaftsförderung unterstützen wie viele andere etablierte Institutionen und Unternehmen der Region die Bioenergie-Initiative, deren Sitz im Lausitzer Biomassezentrum Nebelschütz derzeit aufgebaut wird.